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UROLOGIE
und ANDROLOGIE
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im Zentrum des Interesses unserer Praxisgemeinschaft. |
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Das Spermiogramm

Die Fruchtbarkeit des Mannes wird mit Hilfe des
so genannten Spermiogramms überprüft. Das normale
Ejakulat umfasst 2-5 Milliliter, hat einen Säurewert (pH)
von
7.2 - 7.8 und enthält 200 - 300 Millionen Samenzellen
(mindestens 20
Millionen pro Milliliter). Davon sollten zumindest 25% schnell
bzw.
50% überhaupt vorwärtsbeweglich sein. Zumindest 15% sollten normal
geformt sein (so genannte "ideale Formen").
Normalerweise sind keine
oder nur wenige weiße Blutkörperchen (Abwehrzellen) im Ejakulat
enthalten.
Bakterien sollten niemals erkennbar sein, anderenfalls besteht der
Verdacht auf eine Infektion der Samenwege (Prostata,
Samenleiter,
Nebenhoden, Hoden).
Grundsätzlich bedeutet ein abnormales Spermiogramm
noch keine Unfruchtbarkeit! Die Grenzwerte sagen lediglich aus,
dass
eine Befruchtung bei deren über- oder Unterschreitung relativ
unwahrscheinlich
ist. Bekanntlich genügt eine einzige, normale Samenzelle, die eine
Eizelle erreicht und befruchtet. Wegen der vielen
Hindernisse auf
dem Weg dorthin benötigt man aber eben eine gewisse Mindestzahl an
Spermien. Wichtig ist auch zu wissen, dass das
Spermiogramm eine "Momentaufnahme"
darstellt. Vor allem Zahl und Beweglichkeit sind relativ starken
Schwankungen
unterworfen und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Manchmal ist
daher eine zweite, den Befund bestätigende
Untersuchung nötig (z.B.
vor künstlicher Befruchtung). Das Spermiogramm ist zwar von
zentraler
Bedeutung für die Feststellung der Fruchtbarkeit, eine komplette
urologisch-andrologische
Untersuchung ist jedoch unumgänglich, da auch Krankheiten
vorliegen
können, die im Spermiogramm nicht erkannt werden.
Tipp:
Was Sie über die
Probengewinnung für eine Samenuntersuchung wissen
sollten, finden sie hier.
Im folgenden Glossar
finden Sie einige Begriffserklärungen, um Ihnen den
Spermiogrammbefund
verständlicher zu machen.
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